HIIEER.
HIER <— geht es jetzt weiter!!! Die wichtigsten Sachen funktionieren. Bitte euch, sofern ich da überhaupt drin stehe, eure BLOGROLL/LINKLISTE zu aktualisieren.
Das ist hiermit der letzte Beitrag auf diesem Blog. Man sieht sich ;).
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Es dauert zwar noch ein bisschen, aber wenn ich dieses äußerst kompliziert geschriebene Theme dann mal im Griff haben sollte (wenn ich vorher nicht das Script verpfusche), dann geht es demnächst hier weiter. Posts werden ab sofort schon dort online getan, aber hier werdeich noch ein weilchen bleiben, bis ich dort alles fertig habe.
Eigentlich ist es ja ein schöner Tag im Gefangenenlager auf Guantanamo Bay. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, es ist schön warm an der frischen Luft. Daran denkt auch der Mensch, der eigentlich keiner ist, weil er wie ein Tier in einem Käfig gehalten wird. Mit Ketten an den Armen und Beinen. Er riecht auch nicht die frische Luft, weil er zufällig Moslem ist und deswegen in einen dunklen Raum gesperrt und auf den Boden gekettet wird, einen Sack über den Kopf gestülpt und seit drei Tagen denselben Song von Korn in der Endlosschleife hört, ohrenbetäubend laut. Er denkt an das Paradies, während er im Jesus-Gestus mit Sack über dem Kopf Stromstöße bei jeder Bewegung wegstecken muss. Er denkt an die zwitschernden Vögel, wenn sie ihm wieder den Schädel fast einschlagen.
Er verkneift sich jede Träne, wenn sie ihm sagen, dass sie seine Familie getötet haben, denn er sei ja kein Mensch. Er sei nur ein Islamisten-Schwein, sagen sie ihm. Damit er es auch wirklich versteht, schneiden sie ihm das ins Fleisch.
Er sei kein Mensch, sagte der Mensch, der ihn dann schlug. Immer und immer wieder.
Und er dachte, Ja. Nur ein Mensch kann etwas tun, dass so furchterregend ist und so verachtend.
“Eines Tages”, so dachte das betitelte Islamisten-Schwein, dass in Wirklichkeit der einzige Mensch im Raum war, “wird man uns aus dem KZ Guantanamo befreien.”
Er ist ein Mensch, sage ich. Er ist kein Islmaisten-Schwein, er ist kein Moslem, er ist ein Mensch. Und ich wünsche ihm, dass er bald wieder nach Hause kann und vergisst, wozu jemand fähig sein kann, der einem abspricht ein Mensch zu sein.
Du bist ein Mensch.
Alles was zwischen 2.30 Uhr und 4.30 Uhr passiert ist, kann ich noch nicht ganz fassen. Und ganz ehrlich, es ist nichts ekelhaftes und auch nichts unangenehmes, trotzdem ist es die erste Sache, über die ich lieber nichts erzählen möchte. Solange bis ich nicht mehr drüber lachen kann und realisiere was da abging.
Ich weiß doch ganz genau, wie das heute abend enden wird, wenn ich da hingehe. Pokern mit den Jungs. Lange waren wir nicht mehr vereint. Dann trinkt man was, die Emotionen werden hochkochen, so wie die Chips den Besitzer wechseln werden. Dann wird man übermütig und plötzlich ist man nackt. Und da es in der Regel ein kleines bisschen peinlich wird, wenn fünf bis sechs Typen nackt um einen Pokertisch stehen und Starring-Contest machen, verlegt man das nach draußen.
Ja richtig gehört. Ich habe noch einige Geheimnisse und Vorlieben von denen niemand hier weiß; dazu gehört das Flitzen. Und ich habe den Dialog schon im Kopf, wenn wir heute abend am S-Bhf Kaulsdorf nur in Socken und Schuhen und einem Rucksack auflaufen bei Minusgraden und vielleicht eins zwei Stationen in die Stadt fahren bis wir Ärger oder Angebote bekommen.
Fremder: …Seid ihr wahnsinnig? Wollt ihr euch den Tod hol’n bei der Kälte und überhaupt….!
Ich: Wir sind längst nich so bedenkt, wie du dir trinken kannst.
Max: (zu Janek) Finger von meinem Arsch, Spast.
Matze: JIIIIIIIIIIIHAAAAAA…. find ich lustisch, Arschloch.
BastiB: Fass ihn ma noch ma an, J.D.
Max: Finger von meinem Arsch, Spast.
J.D.: Is Siegfriiiied da??
Matze: BRENNT DEN CLUB AB, BRENNT DEN CLUB AB!
Ich: Wir müssen dann mal.
Und während ich einen Schluck Wodka ziehe geht auch schon die Bahntür auf, wir rennen auf den Bahnsteig, J.D. wird versuchen Max in die Kimme zu grabschen, weil der das nicht leiden kann, Matze wird rumhustlen, alle werden schreien.
So könnte das aussehen.
So ähnlich sah es zumindest schon aus.
Hier die fünf wichtigsten Situationen in meinem Leben, in denen ich nackt war, aber nicht hätte nackt sein dürfen.
So. Ich werd dann mal. Hoffe alle haben ein paar schöne Tage verbringen können mit ihren Lieben. Abstrakt bleiben.