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	<title>Kommentare zu: 2053 und die virtuelle (R)Evolution: uboot.com vs. studivz.net.</title>
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		<title>Von: bastih</title>
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		<dc:creator>bastih</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 15:22:11 +0000</pubDate>
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		<description>@sara
sehr richtig... damals gab es noch eine andere nutzermotivation.</description>
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sehr richtig&#8230; damals gab es noch eine andere nutzermotivation.</p>
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		<title>Von: bastih</title>
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		<dc:creator>bastih</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 13:09:01 +0000</pubDate>
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		<description>ja sara, du hast geschnallt, was ich gemeint habe.

ich frage mich ob communities im internet wirklich plattformen sind, die man als &quot;sozial&quot; bezeichnen kann?!
ich glaube, man müsste in diese´m kontext den begriff &quot;sozial&quot; neu definieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja sara, du hast geschnallt, was ich gemeint habe.</p>
<p>ich frage mich ob communities im internet wirklich plattformen sind, die man als &#8222;sozial&#8220; bezeichnen kann?!<br />
ich glaube, man müsste in diese´m kontext den begriff &#8222;sozial&#8220; neu definieren.</p>
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		<title>Von: saripari</title>
		<link>http://chaosplanet.wordpress.com/2008/02/14/2053-und-die-virtuelle-revolution-ubootcom-vs-studivznet/#comment-1603</link>
		<dc:creator>saripari</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 10:44:46 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, die originelle Idee hinter Netzwerken wie Facebook, MySpace und von mir aus auch StudiVZ ist ja schön und gut, allerdings ist es wie in jedem anderen Bereich der Menschen eher zu einem Wettbewerb UNTER den Netzwerkbefähigten gekommen, als das Netzwerk als das zu betrachten, was es tatsächlich ist: Nämlich eine Erleichterung des Alltags, wo doch heute alles so vollgestopft ist, dass man einen Weg braucht, der einem die Kommunikation zu ECHTEN Menschen, die man auch tatsächlich KENNT, erleichtert. 

Aber wo sind wir jetzt? Wir sehen uns bei der Arbeit, Schule, Uni- und dann &quot;gruscheln&quot; (auch ein ganz, ganz böses Wort) wir uns gegenseitig auf Web 2.0 Plattformen. Und wer mehr Aktivität verbucht, ist The King. Das machen Briefmarkensammler genauso. Status, Wert, Preis- wie viel mache ich im Web 2.0 aus mir selber und wie hoch werde ich dabei von anderen eingeschätzt?

DAS Phänomen gibt&#039;s auch schon überall. In der Disse am besten aussehen, auf der Party das geilste Kostüm haben, das schnellste Auto- aber mit der stetig ansteigenden Signifikanz des Internets muss ja auch hier das Äquivalent zu diesem Bedürfnis geboten werden. Soziale Plattformen sind nichts weiter als ein Schauplatz für Selbstinzenierungen. Das kann gut und bequem sein, aber du hast recht, es kann auch vom Wesentlichen (dem Leben, zum Beispiel) ablenken, weil man es zu einem Teil von sich selbst macht, obwohl es das gar nicht ist.

Das ist bei Blogs wieder anders. Auch wenn man sich hier genauso präsentiert wie auf seinem MySpace Profil, ist wenigstens noch eine gewisse Authenzität gewahrt, weil doch nicht jeder Schreiben kann. Zumindest nicht gut. Die Form der Kommunikation die auf einem Blog passiert ist grundsätzlich ein Teil des &lt;i&gt;Internet&lt;/i&gt;, NICHT ein Teil des Lebens, nicht ein Teil der Person, der jetzt ins Internet transportiert wurde, um alles viel realer und eben Web 2.0 zu machen.

Ach ja, und was mir einfällt: Deine erwähnte Revolution zielt auch nur auf Deutschland (ich denke, das hast du aber auch gemeint). Solche Communities (und zwar auch in dem Ausmaße, wenn man die relativen Statistiken betrachtet) gab es auch schon vor 10 Jahren in sogenannten Newsgroups und Foren und was weiß ich nicht. Ich erinnere noch vage an Giga, das erste deutschsprachige Internetportal. Oder diverse IRC (ja, wer erinnert sich noch an die Zeiten vor ICQ &amp; Co?) Chats, die vollgestopft waren... auch Blogs waren im Jahre 2000 schon beliebt, nur eben aus einer anderen Motivation entstanden als das, was wir heute vor uns haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, die originelle Idee hinter Netzwerken wie Facebook, MySpace und von mir aus auch StudiVZ ist ja schön und gut, allerdings ist es wie in jedem anderen Bereich der Menschen eher zu einem Wettbewerb UNTER den Netzwerkbefähigten gekommen, als das Netzwerk als das zu betrachten, was es tatsächlich ist: Nämlich eine Erleichterung des Alltags, wo doch heute alles so vollgestopft ist, dass man einen Weg braucht, der einem die Kommunikation zu ECHTEN Menschen, die man auch tatsächlich KENNT, erleichtert. </p>
<p>Aber wo sind wir jetzt? Wir sehen uns bei der Arbeit, Schule, Uni- und dann &#8222;gruscheln&#8220; (auch ein ganz, ganz böses Wort) wir uns gegenseitig auf Web 2.0 Plattformen. Und wer mehr Aktivität verbucht, ist The King. Das machen Briefmarkensammler genauso. Status, Wert, Preis- wie viel mache ich im Web 2.0 aus mir selber und wie hoch werde ich dabei von anderen eingeschätzt?</p>
<p>DAS Phänomen gibt&#8217;s auch schon überall. In der Disse am besten aussehen, auf der Party das geilste Kostüm haben, das schnellste Auto- aber mit der stetig ansteigenden Signifikanz des Internets muss ja auch hier das Äquivalent zu diesem Bedürfnis geboten werden. Soziale Plattformen sind nichts weiter als ein Schauplatz für Selbstinzenierungen. Das kann gut und bequem sein, aber du hast recht, es kann auch vom Wesentlichen (dem Leben, zum Beispiel) ablenken, weil man es zu einem Teil von sich selbst macht, obwohl es das gar nicht ist.</p>
<p>Das ist bei Blogs wieder anders. Auch wenn man sich hier genauso präsentiert wie auf seinem MySpace Profil, ist wenigstens noch eine gewisse Authenzität gewahrt, weil doch nicht jeder Schreiben kann. Zumindest nicht gut. Die Form der Kommunikation die auf einem Blog passiert ist grundsätzlich ein Teil des <i>Internet</i>, NICHT ein Teil des Lebens, nicht ein Teil der Person, der jetzt ins Internet transportiert wurde, um alles viel realer und eben Web 2.0 zu machen.</p>
<p>Ach ja, und was mir einfällt: Deine erwähnte Revolution zielt auch nur auf Deutschland (ich denke, das hast du aber auch gemeint). Solche Communities (und zwar auch in dem Ausmaße, wenn man die relativen Statistiken betrachtet) gab es auch schon vor 10 Jahren in sogenannten Newsgroups und Foren und was weiß ich nicht. Ich erinnere noch vage an Giga, das erste deutschsprachige Internetportal. Oder diverse IRC (ja, wer erinnert sich noch an die Zeiten vor ICQ &amp; Co?) Chats, die vollgestopft waren&#8230; auch Blogs waren im Jahre 2000 schon beliebt, nur eben aus einer anderen Motivation entstanden als das, was wir heute vor uns haben.</p>
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		<title>Von: bastih</title>
		<link>http://chaosplanet.wordpress.com/2008/02/14/2053-und-die-virtuelle-revolution-ubootcom-vs-studivznet/#comment-1601</link>
		<dc:creator>bastih</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 09:38:52 +0000</pubDate>
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		<description>@nuacore
wie ich bereits sagte, sind in meinem beitrag keine neuen erkenntnisse enthalten.
 was du medienkompetenz meinst, ist mir ehrlich gesagt auch nicht ganz klar. alle sprechen immer von medienkompetenz, was meinen die damit, bitte? was das wort definiert ist mir schon irgendwie klar, aber nicht wie es benutzt wird.

&quot;Hier muss von Seiten des Umfelds (Schule, Elternhaus etc.) eingegriffen werden. Damit meine ich, dass man den Kindern ein Umgang mit den neuen Medien vermitteln muss.&quot;
- sehr richtig. bber ganz ehrlich, dies ist auch nur bedingt möglich, da von institutionen wie schule und elternhaus nur bedingt umgang mit neuen medien und ihren auswirkungen vermittelt werden kann. das ist ein prima slogan für plakate, wenn das einfach so sagt. man sollte nicht unterschätzen wir schwer es älteren generationen fällt, zugang zu dingen zu finden, für die jüngere menschen eine abstrakte form der obsession entwickeln.

soziales netzwerk war im übrigen nicht das wort, was ich gesucht habe. dass, was sich online in communities entwickelt hat ist allerhöchstens ein zweckentfremdetes soziales netzwerk, das nichts mehr mit umgangskonventionen zu tun, die wir erlernen müssen. selbstdarstellung ist selbstverstädlich auch in einem sozialem netzwerk gang und gebe, aber online nimmt das züge an, die eine derarte eigendynamik entwickeln, dass andere wichtige merkmale eines sozialen netzwerks, so wie du es anscheinend definierst, verloren gehen.

eine persönlichkeitsfrage? was, wenn menschen ihre persönlichkeit über virtuelle dinge definieren? ich wollte klar machen, dass man beide &quot;leben&quot; klar voneinander trennen muss, um dieses phänomen zu beleuchten, da ist die persönlichkeitsfrage nur ein abwürgen einer mehr als notwendigen diskussion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nuacore<br />
wie ich bereits sagte, sind in meinem beitrag keine neuen erkenntnisse enthalten.<br />
 was du medienkompetenz meinst, ist mir ehrlich gesagt auch nicht ganz klar. alle sprechen immer von medienkompetenz, was meinen die damit, bitte? was das wort definiert ist mir schon irgendwie klar, aber nicht wie es benutzt wird.</p>
<p>&#8222;Hier muss von Seiten des Umfelds (Schule, Elternhaus etc.) eingegriffen werden. Damit meine ich, dass man den Kindern ein Umgang mit den neuen Medien vermitteln muss.&#8220;<br />
- sehr richtig. bber ganz ehrlich, dies ist auch nur bedingt möglich, da von institutionen wie schule und elternhaus nur bedingt umgang mit neuen medien und ihren auswirkungen vermittelt werden kann. das ist ein prima slogan für plakate, wenn das einfach so sagt. man sollte nicht unterschätzen wir schwer es älteren generationen fällt, zugang zu dingen zu finden, für die jüngere menschen eine abstrakte form der obsession entwickeln.</p>
<p>soziales netzwerk war im übrigen nicht das wort, was ich gesucht habe. dass, was sich online in communities entwickelt hat ist allerhöchstens ein zweckentfremdetes soziales netzwerk, das nichts mehr mit umgangskonventionen zu tun, die wir erlernen müssen. selbstdarstellung ist selbstverstädlich auch in einem sozialem netzwerk gang und gebe, aber online nimmt das züge an, die eine derarte eigendynamik entwickeln, dass andere wichtige merkmale eines sozialen netzwerks, so wie du es anscheinend definierst, verloren gehen.</p>
<p>eine persönlichkeitsfrage? was, wenn menschen ihre persönlichkeit über virtuelle dinge definieren? ich wollte klar machen, dass man beide &#8222;leben&#8220; klar voneinander trennen muss, um dieses phänomen zu beleuchten, da ist die persönlichkeitsfrage nur ein abwürgen einer mehr als notwendigen diskussion.</p>
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		<title>Von: nUaCoRe</title>
		<link>http://chaosplanet.wordpress.com/2008/02/14/2053-und-die-virtuelle-revolution-ubootcom-vs-studivznet/#comment-1597</link>
		<dc:creator>nUaCoRe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 22:28:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, das klingt ja alles ganz nett, was du oben schreibst. Aber wo ist das neue an deinem Artikel?  Wir wissen, dass wir in einer Welt leben, wo mehr und mehr Medienkompetenz gefragt ist. Hier muss von Seiten des Umfelds (Schule, Elternhaus etc.) eingegriffen werden. Damit meine ich, dass man den Kindern ein Umgang mit den neuen Medien vermitteln muss. 
Und mir fällt dazu noch was ein: Nerd hin oder her, der einsamste Mensch sehnt sich nach Gesellschaft. Wir sind nun mal von Natur aus Menschen, denen persönlicher Kontakt wichtig ist. Und das bedeutet, dass wir auch wieder in eine andere Richtung gehen werden. Ich sehe, dass das Bewusstsein für persönliche Angaben und Privatsphäre wächst, was ganz entscheidenden Einfluss auf soziale Netzwerke (hier übrigens das Wort, nachdem du vergeblich mit &quot;Myspace-Komplex&quot; oder &quot;SecondLife&quot; gesucht hast) haben wird. 
Mein letzter Gedanke dazu: Wie sehr man sich sozialen Netzwerken widmet und in ihnen &quot;aufgeht&quot;, ist auch immer eine Persönlichkeitsfrage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, das klingt ja alles ganz nett, was du oben schreibst. Aber wo ist das neue an deinem Artikel?  Wir wissen, dass wir in einer Welt leben, wo mehr und mehr Medienkompetenz gefragt ist. Hier muss von Seiten des Umfelds (Schule, Elternhaus etc.) eingegriffen werden. Damit meine ich, dass man den Kindern ein Umgang mit den neuen Medien vermitteln muss.<br />
Und mir fällt dazu noch was ein: Nerd hin oder her, der einsamste Mensch sehnt sich nach Gesellschaft. Wir sind nun mal von Natur aus Menschen, denen persönlicher Kontakt wichtig ist. Und das bedeutet, dass wir auch wieder in eine andere Richtung gehen werden. Ich sehe, dass das Bewusstsein für persönliche Angaben und Privatsphäre wächst, was ganz entscheidenden Einfluss auf soziale Netzwerke (hier übrigens das Wort, nachdem du vergeblich mit &#8222;Myspace-Komplex&#8220; oder &#8222;SecondLife&#8220; gesucht hast) haben wird.<br />
Mein letzter Gedanke dazu: Wie sehr man sich sozialen Netzwerken widmet und in ihnen &#8222;aufgeht&#8220;, ist auch immer eine Persönlichkeitsfrage.</p>
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