Morgen Klausur in Bild-und Medientheorie. Die Philosophen Peirce, Morris, Wollheim, Goodman, Gombrich, Gibson, usw. haben in meinen Hefter abgespritzt und ich muss die Scheiße jetzt lernen. Wie geil.
Was tut man? Man isst ordentlich Mittag in der Mensa – heute Chili – und ich schwöre, wenn ich nicht an einem Autounfall sterbe bzw. mir einfach das Triebwerk eines Flugzeugs auf den Kopf fällt, dann weil ich durch den Kotze-Koch in der Mensa vergiftet wurde. Wieso schmeckt mein Essen nach Kidney-Bohnen, obwohl nicht eine einzige Bohne darin verarbeitet wurde? Egal.
Und obwohl mein Hirn voll ist, mit hochkarätigem Stoff der größten Bildwissenschaftler in spé, bekomme ich nach dem Essen (oder wegen dem Essen) mit Thomas einen nur bedingt bedeutungsschwangeren Dialog zustande:
Ich: „Morgen ist schon Donnerstag, man.„
Thomas: „Ich weiß.„
Sollte die Klausur so laufen wie dieses Gespräch, werde ich den Kotze-Koch in der Mensa erdrosseln. Oder ihn zwingen, ES selbst zu essen. Wer weiß, was schlimmer ist?!





…. und wer weiß, was ES ist… – zumindest hab ich die frage heute mittag beiseite geschoben, als ich: gelben blumenkohl, nett drapiert neben fast weissen kartoffeln und einem quadratischen stueck puten(form)fleisch – serviert bekommen habe.
ich vermute, man muss noch regelmaessiger in der kantine essen, damit man (sich) solche aufruehrerischen fragen nicht mehr stellt.
sie haben dich noch nich willig gemacht, donnie
*packt die verschwoerungstheroien zusammen und verschwindet lieber*