Knarzend jammern die Holzdielen unter meinen Füßen. Draußen ist es kalt. Nur ganz kurz war auf dem Balkon, freier Oberkörper und lange Hose. Ich hatte eine Schneekugel in der Hand.

Das bin ich. Der Blick ist Programm. Ich habe Gänsehaut, wie ich da draußen an der freien Luft stehe. Ich starre in die Weihnachtskugel und denke mir, dass derjenige, der sie erfunden hat wohl darüber nachgedacht haben muss, wie er das Schicksal bildlich darstellen kann. Ich meine mal das ganze Kitsch-Scheiß-Geschwalle beiseite. Eine Kugel, so zerbrechlich wie das Leben. Das ist es doch. Die Schneeflocken darin sind die vielen Ereignisse und Erlebnisse in unserem Leben und man selbst ist die hässliche Figur oder das bescheuerte Gebäude inmitten dieser Kugel. Die Schneeflocken tanzen umher, weil wir die Kugel schütteln. Das muss es sein. Schicksal ist das Schütteln unserer Welt.
Der Gedanke verfliegt ganz plötzlich. Ich habe immer noch Gänsehaut. Der Atem kondensiert an der gläsernen Absperrung nach unten. Das waren sehr harte Monate, die hinter mir liegen, über die ich mich aber nicht beklagen kann, da ich daran ein kleines bisschen wachsen konnte. Ich bin irgendwie auch ziemlich betrunken, während ich das hier schreibe. Ich ärgere mich darüber, da ich ehrlich gesagt sowas nicht mag. Zumindest an mir. Bei Sara und Franzi liest sich das noch ganz gut.
Ich habe tausend Gedanken, die sich allesamt übers Ficken, Lachen, Träumen und Schlagen/Geschlagen-Werden (natürlich gute Gewalt *zwinkaaaaaa*) drehen. Ich lass es lieber sein. Ich weiß, wie ruppig und obszön ich sein kann, wenn ich nicht Herr meiner Sinne bin. Zumindest was erstes und letztes betrifft. Ich rauche jetzt eine.
Ich habe immer noch Gänsehaut.
Und nun ratet mal, was das folgende Bild vom oberen unterscheidet, davon mal abgesehen, dass ich nicht völlig irre aussehe?!






auf dem zweiten bild tragen sie ihre ghostbusters-brille. auf dem oberen nicht. (vermutlich, weil man sie nicht als ghostbuster erkennen soll, was jetzt aber ohnehin zu spät ist.)